Vispact
Kontakt aufnehmen
Leistung · Projektleitung & Management

Projektleitung für GxP-Projekte, von der Phase null bis zur Übergabe

In GxP-Projekten scheitern Termine selten an der Technik. Sie scheitern an den Schnittstellen: Engineering plant, die Qualitätseinheit bewertet später, der Lieferant liefert nach eigenem Verständnis, und der Betrieb erfährt es zuletzt. Wir führen solche Projekte, statt sie nur zu begleiten: eine verantwortliche Stelle für Termine, Kosten und Compliance. Aus Visp im Wallis, vor Ort im laufenden GMP-Betrieb.

EU-GMP Annex 15ICH Q9(R1)ICH Q10LPH 1–5ALCOA+

Was deckt unsere Projektleitung ab?

Ein Projekt trägt erst, wenn Engineering, Betrieb und Qualitätseinheit dieselbe Entscheidungsgrundlage haben. Wir führen genau diese Schnittstelle. Unser Feld:

Unsere Projektleistungen, mit klarem Ergebnis

Jede Leistung endet mit einem prüffesten Dokument, nicht mit einer Empfehlung. Was Sie konkret erhalten:

Projektaufsetzung und Governance

Wir klären zu Beginn, was viele Projekte erst im Streitfall klären: Wer entscheidet was, gegen welches Kriterium, und wer trägt das Ergebnis mit. Dazu gehören Projektstrukturplan, Rollen und Vertretungen, Eskalationsweg und ein Berichtsformat, das Betrieb und Qualitätseinheit tatsächlich lesen.

Ergebnis: freigegebenes Projekthandbuch mit Rollenmatrix, Entscheidungswegen und Berichtsrhythmus.

Termin- und Kostenführung

Der Terminplan bildet ab, was die Qualifizierung wirklich braucht, nicht nur die Montage. Qualitätsrelevante Vorgänge stehen mit ihren Abhängigkeiten im Plan, damit Prüfungen nicht ans Ende rutschen. Kosten führen wir gegen den freigegebenen Umfang.

Ergebnis: Terminplan mit kritischem Pfad inklusive Qualifizierungsvorgängen, plus Kostenverfolgung gegen den Basisumfang.

Schnittstellen zu Betrieb, QA und Lieferanten

Die meisten Verzögerungen entstehen zwischen den Beteiligten, nicht bei ihnen. Anforderungen werden einmal formuliert und von allen Seiten gegengezeichnet, Lieferantendokumente gegen die Benutzeranforderungen bewertet, und die Qualitätseinheit ist eingebunden, bevor entschieden wird.

Ergebnis: gepflegte Schnittstellenliste mit benannten Verantwortlichen und dokumentierten Abstimmungen.

Change Control im laufenden Betrieb

Änderungen an qualifizierten Anlagen laufen über das Änderungsverfahren des Betreibers. Wir bereiten den Antrag fachlich auf, bewerten die Auswirkung auf den qualifizierten Zustand und leiten daraus den Requalifizierungsumfang ab. Die Freigabe erteilt die Qualitätseinheit.

Ergebnis: begründeter Änderungsantrag mit Auswirkungsanalyse und abgeleitetem Requalifizierungsumfang.

Lieferanten- und Vergabebegleitung

Wir schreiben Anforderungen so aus, dass sie prüfbar sind, bewerten Angebote fachlich statt nur preislich und begleiten die Abnahmen. Was im Werk geprüft wurde, wird so dokumentiert, dass es am Standort verwendbar bleibt, statt zweimal geprüft zu werden.

Ergebnis: prüfbare Leistungsbeschreibung, fachlicher Angebotsvergleich und begleitete Werksabnahme.

Übergabe an den Betrieb

Ein Projekt ist fertig, wenn der Betrieb damit arbeiten kann, nicht wenn die Anlage läuft. Wir übergeben mit vollständiger Dokumentation, geschultem Personal, offener Punkteliste mit Verantwortlichen und einer Requalifizierungsstrategie, die im Betriebsalltag durchhaltbar ist.

Ergebnis: Übergabepaket mit Dokumentation, Restpunkteliste, Zuständigkeiten und Requalifizierungsstrategie.

Wie läuft ein Projektleitungsmandat mit uns ab?

01

Standortbestimmung

Ausgangslage, Ziele, Randbedingungen und die kritischen Punkte im Terminplan aufnehmen, mit Betrieb und Qualitätseinheit.

02

Projektaufsetzung

Projektstrukturplan, Rollen, Entscheidungswege und Berichtsformat festlegen und freigeben lassen.

03

Planung und Vergabe

Anforderungen prüfbar formulieren, Terminplan mit Qualifizierungsvorgängen aufbauen, Lieferanten fachlich bewerten.

04

Ausführung und Steuerung

Schnittstellen führen, Abweichungen früh sichtbar machen, Änderungen über das Change-Control-Verfahren des Betreibers abwickeln.

05

Übergabe und Nachlauf

Dokumentation abschliessen, Restpunkte mit Verantwortlichen übergeben, Requalifizierungsstrategie verankern.

Was unterscheidet uns von gewöhnlicher Projektsteuerung?

Führung statt Berichterstattung

Wir verwalten den Terminplan nicht, wir führen das Projekt. Entscheidungen werden vorbereitet und getroffen, statt in den nächsten Statusbericht verschoben.

Wir kommen von der Anlage

Unsere Projektleiter sind Ingenieure. Lieferantenaussagen und Terminrisiken bewerten wir fachlich, nicht nur nach Statusfarbe.

Qualifizierung gehört in den Terminplan

Prüfungen stehen mit ihren Abhängigkeiten im Plan, nicht als Restposten am Ende. Das ist der häufigste Grund, warum GxP-Projekte spät werden.

Die Qualitätseinheit entscheidet

Wir bereiten Entscheidungen fachlich auf und begründen sie prüffest. Kritikalität und Freigabe verantwortet Ihre Qualitätseinheit, unabhängig.

Häufige Fragen zu Projektleitung in GxP-Projekten

Was unterscheidet Projektleitung in einem GxP-Projekt von normaler Projektleitung?

Die Nachweispflicht. Es genügt nicht, dass die Anlage termingerecht läuft; es muss dokumentiert belegt sein, dass sie wie vorgesehen installiert ist, korrekt funktioniert und die festgelegten Anforderungen erfüllt. Das verändert die Planung: Qualifizierungsvorgänge gehören mit ihren Abhängigkeiten in den Terminplan, Änderungen laufen über das Änderungsverfahren des Betreibers, und die Qualitätseinheit entscheidet unabhängig über Kritikalität und Freigabe.

Übernehmen Sie die Projektleitung oder unterstützen Sie nur?

Beides ist möglich. Wir übernehmen die Projektleitung mit Verantwortung für Termine, Kosten und die fachliche Führung, oder wir verstärken eine bestehende Projektleitung dort, wo Kapazität oder GxP-Fachwissen fehlen. Entscheidungsbefugnis und Freigaben bleiben in jedem Fall bei Ihnen, insbesondere alles, was die Qualitätseinheit betrifft.

Wie gehen Sie mit Änderungen im laufenden Betrieb um?

Über das Change-Control-Verfahren Ihres Betriebs, nicht daneben. Wir bereiten den Antrag fachlich auf, bewerten die Auswirkung auf den qualifizierten Zustand und leiten den Requalifizierungsumfang ab. EU-GMP Annex 15 verlangt, dass Änderungen an qualifizierten Anlagen bewertet und der Umfang erneuter Qualifizierung begründet wird. Die Freigabe erteilt Ihre Qualitätseinheit.

Welche Leistungsphasen decken Sie ab?

Von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung, in der Systematik der Leistungsphasen 1 bis 5, ergänzt um die Begleitung von Ausschreibung, Inbetriebnahme, Qualifizierung und Übergabe. Wir steigen auch mitten im Projekt ein; dann beginnt die Arbeit mit einer Standortbestimmung, damit klar ist, was übernommen wird und was offen ist.

Wie startet ein Projektleitungsmandat mit Vispact?

Mit einem Erstgespräch von 30 Minuten, unverbindlich. Danach nehmen wir Ausgangslage, Ziele und die kritischen Punkte im Terminplan auf. Daraus entsteht ein Vorschlag mit Umfang, Einsatzmodell und Rollenabgrenzung, den Ihre Organisation mittragen kann. Antwort innert einem Arbeitstag, direkt vom Engineering.

Vertiefung aus unserer Praxis

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Im Erstgespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage ein: 30 Minuten, unverbindlich. Antwort innert einem Arbeitstag, direkt vom Engineering.

Erstgespräch vereinbarenAlle Leistungen ansehen

Sprechen wir über Ihre Anlage.

Erstgespräch vereinbaren
Vispact

GxP-Engineering und Validierung für Life Sciences: Qualifizierung nach Annex 15, CSV nach GAMP 5, Datenintegrität nach ALCOA+. Aus Visp im Wallis, für die Schweiz und Deutschland.

Vispact GmbH · Mondstrasse 6b · 3930 Visp · Schweiz · UID CHE-160.105.904

info@vispact.swiss
Seiten
Über unsLeistungenBranchenTeamKarriereInsights
Leistungen
Anlagen-EngineeringQualifizierung & ValidierungCSV & DatenintegritätQualität & QMSProjektleitung & Management
Fachwissen
Qualifizierung nach Annex 15CSV nach GAMP 5Datenintegrität nach ALCOA+GxP-GlossarAlle Insights
Rechtliches
ImpressumDatenschutzCookie-EinstellungenFrançaisEnglish
© 2026 Vispact GmbH. Alle Rechte vorbehalten.